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Das 16. Jahrhundert gilt für Wesel zurecht als eine der spannendsten Epochen der Stadtgeschichte. Unter Federführung einiger Prediger setzten der Rat und verschiedene gesellschaftliche Gruppen bis 1540 die Reformation durch und verteidigten in der Folgezeit die lutherische Lehre selbstbewußt gegenüber dem Landesherrn. Dem überwiegend reformkatholisch gesinnten klevischen Herzögen gelang es nur sehr eingeschränkt, auf den konfessionspolitischen Kurs der wichtigsten Stadt ihres Territoriums Einfluß zu nehmen.Eine prägende Rolle dagegen gewannen die verschiedenen Immigrantenströme, die aus den Niederlanden und England kamen und eine konfessionelle Wende zum reformierten Bekenntnis herbeiführten. Am Ende des 16. Jahrhunderts war der Konfessionalisierungsprozeß in Wesel zugunsten der calvinistischen Lehre entschieden. Nicht nur die Katholiken, sondern auch Täufer und Lutheraner hatten sich in ihre Minderheitenexistenz zu fügen.Das Buch beschreibt die Reformation und Herausbildung der Konfessionen in Wesel aus den unterschiedlichsten Perspektiven und führt das schier unerschöpfliche Quellenmaterial zu einem vielschichtigen und lebendigen Bild zusammen.Vorwort 91. Einleitung1.1 Thematik der Untersuchung 111.2 Forschungsstand 241.3 Quellen 292. Die innerstädtischen Rahmenbedingungen Wesels im 16. Jahrhundert2.1 Die Verfassungsstrukturen2.1.1 Der städtische Rat und seine Wahl 332.1.2 Verfassungskonflikte 43 2.2 Die demographische Entwicklung 492.3 Aspekte des wirtschaftlichen Lebens 513. Landstädtische Reformation und Rats-Konfessionalisierung in Wesel (1520-1600)3.1 Der klevische Herzog und seine Hofräte 573.2 Der Weseler Rat3.2.1 Kontroversen und personelle „Säuberungen“ 683.2.2 Administrative Neuerungen 933.2.3 Exkurs: Vom pfarrherrlichen Send zum städtischen Konsistorium 963.3 Schulen3.3.1 Die städtische Schule in der Altstadt 1033.3.2 Die städtische Schule auf der Mathena 1173.3.3 Privatschulen 1203.3.4 Exkurs: Universitätsbesuche und Stipendien-Fonds 1213.4 Drucker und Buchhändler 1293.5 Kleriker, Prediger und Bruderschaften an den Pfarrkirchen3.5.1 Pastöre, Kapläne und Prediger an St. Willibrord / an der Willibrordi-Kirche3.5.1.1 Vom Anfang des 16. Jahrhunderts bis zur ersten Abendmahlsfeier auf Ostern 1540 1393.5.1.2 Die Konsolidierung des Luthertums (1540-1548) 1543.5.1.3 Das katholische Intermezzo (1548-1559) 1583.5.1.4 Die unangefochtene Position der lutherischen Lehre (1559-1562) 1613.5.1.5 Das Eindringen und die Etablierung des Calvinismus (1562-1600) 1633.5.1.6 Exkurs: Prediger in der Altstadt ohne feste Anbindung an die Pfarrkirche 1723.5.2 Pastöre, Kapläne und Prediger an SSt. Nikolaus und Antonius / an der Vorstadtkirche3.5.2.1 Vom Anfang des 16. Jahrhunderts bis zur ersten Abendmahlsfeier im Jahre 1543 1733.5.2.2 Die Konsolidierung des Luthertums (1543-1548) 1793.5.2.3 Das katholische Intermezzo (1548-1553) 1803.5.2.4 Die unangefochtene Position der lutherischen Lehre (1553-1556) 1823.5.2.5 Das Eindringen und die Etablierung des Calvinismus (1556-1600) 1843.5.2.6 Exkurs: Kleriker und Prediger an der Kapelle des Melaten-Gasthauses vor Wesel 1923.5.3 Altäre und Vikarien 1933.5.4 Bruderschaften 2023.5.5 Exkurs: Von der Entsakralisierung der Kunst zum Ikonoklasmus 2093.5.6 Der Superintendent 2193.5.7 Der „Krankentröster“ (visitator infirmorum) 2213.6 Seelsorge und Kultus an den Pfarrkirchen3.6.1 Gottesdienste 2223.6.2 Sakramente 2423.6.3 Weihehandlungen 2553.6.4 Totengedenken 2563.6.5 Prozessionen3.6.5.1 Prozessionen in der Altstadtpfarre 2663.6.5.2 Die Wallfahrt zum hl. Antonius auf der Mathena 2703.6.5.3 Prozessionen in den Bauerschaften 2763.6.6 Exkurs: Religiöses Brauchtum 2783.7 Geistliche Gemeinschaften3.7.1 Die Prämonstratenserinnen von St. Maria zu Oberndorf 2833.7.2 Die Franziskanerinnen vom Dritten Orden 2853.7.3 Der Beginen-Konvent Mariengarden 2863.7.4 Die Dominikaner 2883.7.5 Die Johanniter 2943.7.6 Die Augustiner-Eremiten 3023.7.7 Die Fraterherren 3113.7.8 Terminarier auswärtiger Mendikanten-Konvente 3143.7.9 Die Kartäuser auf der Grav-Insel 3183.8 Konfessionelle Gruppen3.8.1 Katholiken – von der Universalität zur Minorität 3203.8.2 Täufer – eine Denomination zwischen Verfolgung und Duldung 3323.8.3 Lutheraner 3.8.3.1 Die lutherische Lehre wird zum Bekenntnis der Bevölkerungsmehrheit (1530-1540) 3573.8.3.2 Die unangefochtene Position des Luthertums (1540-1562) 3593.8.3.3 Die Ausgrenzung der (Gnesio-) Lutheraner aus dem öffentlichen Leben (1562-1603) 3623.8.4 Calvinisten 3713.9 Immigranten3.9.1 Französischsprachige Immigranten (Wailen) (1543-1600) 3713.9.2 Englischsprachige Immigranten (Englender) (1556-1559) 3863.9.3 Mittelniederländischsprachige Immigranten (Nederlender) und „Reformierte Immigrantengemeinde“ (1552-1600) 3893.9.4 Exkurs: Ein „Konvent“ niederländischer Reformierter im Jahre 1568 in Wesel? 4114. Schlußbemerkung 4195. Quellen-, Literatur- sowie Sigel- und Abkürzungsverzeichnis 431Anhang: Täufer (1534-1600) 451Orts- und Personenregister 462Abbildungsverzeichnis 480

Anbieter: Dodax
Stand: 28.02.2020
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Gottesdienste für Fastenzeit und Ostern, m. CD-ROM
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Ob Aschermittwoch, Fastensonntag, Kreuzwegandacht, Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag oder die Osternacht - für alle Gottesdienste in der geprägten Zeit Gestaltungsideen, Gebete, Meditationen und Predigten. In origineller und sensibler Sprache hat der Erfolgsautor Pfarrer Herbert Jung die Texte geschrieben - bekannt durch seine Segensgebete für Seelsorge und Gottesdienst.

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'Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes'
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Das 16. Jahrhundert gilt für Wesel zurecht als eine der spannendsten Epochen der Stadtgeschichte. Unter Federführung einiger Prediger setzten der Rat und verschiedene gesellschaftliche Gruppen bis 1540 die Reformation durch und verteidigten in der Folgezeit die lutherische Lehre selbstbewusst gegenüber dem Landesherrn. Dem überwiegend reformkatholisch gesinnten klevischen Herzögen gelang es nur sehr eingeschränkt, auf den konfessionspolitischen Kurs der wichtigsten Stadt ihres Territoriums Einfluss zu nehmen. Eine prägende Rolle dagegen gewannen die verschiedenen Immigrantenströme, die aus den Niederlanden und England kamen und eine konfessionelle Wende zum reformierten Bekenntnis herbeiführten. Am Ende des 16. Jahrhunderts war der Konfessionalisierungsprozess in Wesel zugunsten der calvinistischen Lehre entschieden. Nicht nur die Katholiken, sondern auch Täufer und Lutheraner hatten sich in ihre Minderheitenexistenz zu fügen. Das Buch beschreibt die Reformation und Herausbildung der Konfessionen in Wesel aus den unterschiedlichsten Perspektiven und führt das schier unerschöpfliche Quellenmaterial zu einem vielschichtigen und lebendigen Bild zusammen. Vorwort 9 1. Einleitung 1.1 Thematik der Untersuchung 11 1.2 Forschungsstand 24 1.3 Quellen 29 2. Die innerstädtischen Rahmenbedingungen Wesels im 16. Jahrhundert 2.1 Die Verfassungsstrukturen 2.1.1 Der städtische Rat und seine Wahl 33 2.1.2 Verfassungskonflikte 43 2.2 Die demographische Entwicklung 49 2.3 Aspekte des wirtschaftlichen Lebens 51 3. Landstädtische Reformation und Rats-Konfessionalisierung in Wesel (1520-1600) 3.1 Der klevische Herzog und seine Hofräte 57 3.2 Der Weseler Rat 3.2.1 Kontroversen und personelle „Säuberungen“ 68 3.2.2 Administrative Neuerungen 93 3.2.3 Exkurs: Vom pfarrherrlichen Send zum städtischen Konsistorium 96 3.3 Schulen 3.3.1 Die städtische Schule in der Altstadt 103 3.3.2 Die städtische Schule auf der Mathena 117 3.3.3 Privatschulen 120 3.3.4 Exkurs: Universitätsbesuche und Stipendien-Fonds 121 3.4 Drucker und Buchhändler 129 3.5 Kleriker, Prediger und Bruderschaften an den Pfarrkirchen 3.5.1 Pastöre, Kapläne und Prediger an St. Willibrord / an der Willibrordi-Kirche 3.5.1.1 Vom Anfang des 16. Jahrhunderts bis zur ersten Abendmahlsfeier auf Ostern 1540 139 3.5.1.2 Die Konsolidierung des Luthertums (1540-1548) 154 3.5.1.3 Das katholische Intermezzo (1548-1559) 158 3.5.1.4 Die unangefochtene Position der lutherischen Lehre (1559-1562) 161 3.5.1.5 Das Eindringen und die Etablierung des Calvinismus (1562-1600) 163 3.5.1.6 Exkurs: Prediger in der Altstadt ohne feste Anbindung an die Pfarrkirche 172 3.5.2 Pastöre, Kapläne und Prediger an SSt. Nikolaus und Antonius / an der Vorstadtkirche 3.5.2.1 Vom Anfang des 16. Jahrhunderts bis zur ersten Abendmahlsfeier im Jahre 1543 173 3.5.2.2 Die Konsolidierung des Luthertums (1543-1548) 179 3.5.2.3 Das katholische Intermezzo (1548-1553) 180 3.5.2.4 Die unangefochtene Position der lutherischen Lehre (1553-1556) 182 3.5.2.5 Das Eindringen und die Etablierung des Calvinismus (1556-1600) 184 3.5.2.6 Exkurs: Kleriker und Prediger an der Kapelle des Melaten-Gasthauses vor Wesel 192 3.5.3 Altäre und Vikarien 193 3.5.4 Bruderschaften 202 3.5.5 Exkurs: Von der Entsakralisierung der Kunst zum Ikonoklasmus 209 3.5.6 Der Superintendent 219 3.5.7 Der „Krankentröster“ (visitator infirmorum) 221 3.6 Seelsorge und Kultus an den Pfarrkirchen 3.6.1 Gottesdienste 222 3.6.2 Sakramente 242 3.6.3 Weihehandlungen 255 3.6.4 Totengedenken 256 3.6.5 Prozessionen 3.6.5.1 Prozessionen in der Altstadtpfarre 266 3.6.5.2 Die Wallfahrt zum hl. Antonius auf der Mathena 270 3.6.5.3 Prozessionen in den Bauerschaften 276 3.6.6 Exkurs: Religiöses Brauchtum 278 3.7 Geistliche Gemeinschaften 3.7.1 Die Prämonstratenserinnen von St. Maria zu Oberndorf 283 3.7.2 Die Franziskanerinnen vom Dritten Orden 285 3.7.3 Der Beginen-Konvent Mariengarden 286 3.7.4 Die Dominikaner 288 3.7.5 Die Johanniter 294 3.7.6 Die Augustiner-Eremiten 302 3.7.7 Die Fraterherren 311 3.7.8 Terminarier auswärtiger Mendikanten-Konvente 314 3.7.9 Die Kartäuser auf der Grav-Insel 318 3.8 Konfessionelle Gruppen

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Stand: 28.02.2020
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Protokolle zur Liturgie 06. Veröffentlichungen ...
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Das Augustiner Chorherrenstift Klosterneuburg bei Wien ist durch seine grosse liturgiegeschichtliche Bedeutung international bekannt und bis heute ein Zentrum liturgischen und liturgiewissenschaftlichen Arbeitens. Es war Ausgangspunkt der Volksliturgischen Bewegung von Pius Parsch (1884–1954), dessen Werk im „Pius-Parsch-Institut für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie“ weiterlebt, und ist seit vielen Jahren auch eine wichtige Adresse für die Liturgiepastoral in der Erzdiözese Wien. Die „Liturgiewissenschaftliche Gesellschaft Klosterneuburg“ mit ihren rund 200 Mitgliedern aus den Reihen der Wissenschaft, der Kirchenleitung, der Ökumene und der praktischen Seelsorge führt hier jährlich eine oder mehrere liturgiewissenschaftliche Veranstaltungen durch. Mit dem vorliegenden Jahrbuch legt sie einen weiteren umfangreichen Band der Reihe „Protokolle zur Liturgie“ mit wissenschaftlichen, spirituellen und praxisbezogenen Beiträgen aus der Feder prominenter Autoren vor: Edgar Josef Korherr (Schul-Gottesdienste. Relikte aus der Vergangenheit oder Kooperation Schule–Pfarre), Rudolf Pacik (Der Klosterneuburger Liturgiestreit beim II. Internationalen Kirchenmusikkongress 1954), Eduard Nagel (Laudatio zur Verleihung des Pius-Parsch-Preises 2016; Die Bedeutung der Liturgie in der Pastoral), Elmar Mitterstieler (Gemeinsames Priestertum und Amt in der Kirche), Thomas Nagy (Kardinal Franz König: Antworten auf Fragen unserer Zeit), Helmut Krätzl (Predigt zum Gedenken an das II. Vatikanische Konzil), Franz Lackner und Martin Sindelar (Predigten zum Todestag von Pius Parsch), Guido Pasenow (Predigt bei der Verleihung des Pius-Parsch-Preises), Cornelius Peter Mayer (Zur Spiritualität der Augustinus-Regel).

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Gottesdienste für Fastenzeit und Ostern
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Ob Aschermittwoch, Fastensonntag, Kreuzwegandacht, Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag oder die Osternacht - für alle Gottesdienste in der geprägten Zeit Gestaltungsideen, Gebete, Meditationen und Predigten. In origineller und sensibler Sprache hat der Erfolgsautor Pfarrer Herbert Jung die Texte geschrieben - bekannt durch seine Segensgebete für Seelsorge und Gottesdienst.

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Protokolle zur Liturgie 06. Veröffentlichungen ...
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Das Augustiner Chorherrenstift Klosterneuburg bei Wien ist durch seine große liturgiegeschichtliche Bedeutung international bekannt und bis heute ein Zentrum liturgischen und liturgiewissenschaftlichen Arbeitens. Es war Ausgangspunkt der Volksliturgischen Bewegung von Pius Parsch (1884–1954), dessen Werk im „Pius-Parsch-Institut für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie“ weiterlebt, und ist seit vielen Jahren auch eine wichtige Adresse für die Liturgiepastoral in der Erzdiözese Wien. Die „Liturgiewissenschaftliche Gesellschaft Klosterneuburg“ mit ihren rund 200 Mitgliedern aus den Reihen der Wissenschaft, der Kirchenleitung, der Ökumene und der praktischen Seelsorge führt hier jährlich eine oder mehrere liturgiewissenschaftliche Veranstaltungen durch. Mit dem vorliegenden Jahrbuch legt sie einen weiteren umfangreichen Band der Reihe „Protokolle zur Liturgie“ mit wissenschaftlichen, spirituellen und praxisbezogenen Beiträgen aus der Feder prominenter Autoren vor: Edgar Josef Korherr (Schul-Gottesdienste. Relikte aus der Vergangenheit oder Kooperation Schule–Pfarre), Rudolf Pacik (Der Klosterneuburger Liturgiestreit beim II. Internationalen Kirchenmusikkongress 1954), Eduard Nagel (Laudatio zur Verleihung des Pius-Parsch-Preises 2016; Die Bedeutung der Liturgie in der Pastoral), Elmar Mitterstieler (Gemeinsames Priestertum und Amt in der Kirche), Thomas Nagy (Kardinal Franz König: Antworten auf Fragen unserer Zeit), Helmut Krätzl (Predigt zum Gedenken an das II. Vatikanische Konzil), Franz Lackner und Martin Sindelar (Predigten zum Todestag von Pius Parsch), Guido Pasenow (Predigt bei der Verleihung des Pius-Parsch-Preises), Cornelius Peter Mayer (Zur Spiritualität der Augustinus-Regel).

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Gottesdienste für Fastenzeit und Ostern
15,40 € *
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Ob Aschermittwoch, Fastensonntag, Kreuzwegandacht, Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag oder die Osternacht - für alle Gottesdienste in der geprägten Zeit Gestaltungsideen, Gebete, Meditationen und Predigten. In origineller und sensibler Sprache hat der Erfolgsautor Pfarrer Herbert Jung die Texte geschrieben - bekannt durch seine Segensgebete für Seelsorge und Gottesdienst.

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Stand: 28.02.2020
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'Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes'
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Das 16. Jahrhundert gilt für Wesel zurecht als eine der spannendsten Epochen der Stadtgeschichte. Unter Federführung einiger Prediger setzten der Rat und verschiedene gesellschaftliche Gruppen bis 1540 die Reformation durch und verteidigten in der Folgezeit die lutherische Lehre selbstbewußt gegenüber dem Landesherrn. Dem überwiegend reformkatholisch gesinnten klevischen Herzögen gelang es nur sehr eingeschränkt, auf den konfessionspolitischen Kurs der wichtigsten Stadt ihres Territoriums Einfluß zu nehmen. Eine prägende Rolle dagegen gewannen die verschiedenen Immigrantenströme, die aus den Niederlanden und England kamen und eine konfessionelle Wende zum reformierten Bekenntnis herbeiführten. Am Ende des 16. Jahrhunderts war der Konfessionalisierungsprozeß in Wesel zugunsten der calvinistischen Lehre entschieden. Nicht nur die Katholiken, sondern auch Täufer und Lutheraner hatten sich in ihre Minderheitenexistenz zu fügen. Das Buch beschreibt die Reformation und Herausbildung der Konfessionen in Wesel aus den unterschiedlichsten Perspektiven und führt das schier unerschöpfliche Quellenmaterial zu einem vielschichtigen und lebendigen Bild zusammen. Vorwort 9 1. Einleitung 1.1 Thematik der Untersuchung 11 1.2 Forschungsstand 24 1.3 Quellen 29 2. Die innerstädtischen Rahmenbedingungen Wesels im 16. Jahrhundert 2.1 Die Verfassungsstrukturen 2.1.1 Der städtische Rat und seine Wahl 33 2.1.2 Verfassungskonflikte 43 2.2 Die demographische Entwicklung 49 2.3 Aspekte des wirtschaftlichen Lebens 51 3. Landstädtische Reformation und Rats-Konfessionalisierung in Wesel (1520-1600) 3.1 Der klevische Herzog und seine Hofräte 57 3.2 Der Weseler Rat 3.2.1 Kontroversen und personelle „Säuberungen“ 68 3.2.2 Administrative Neuerungen 93 3.2.3 Exkurs: Vom pfarrherrlichen Send zum städtischen Konsistorium 96 3.3 Schulen 3.3.1 Die städtische Schule in der Altstadt 103 3.3.2 Die städtische Schule auf der Mathena 117 3.3.3 Privatschulen 120 3.3.4 Exkurs: Universitätsbesuche und Stipendien-Fonds 121 3.4 Drucker und Buchhändler 129 3.5 Kleriker, Prediger und Bruderschaften an den Pfarrkirchen 3.5.1 Pastöre, Kapläne und Prediger an St. Willibrord / an der Willibrordi-Kirche 3.5.1.1 Vom Anfang des 16. Jahrhunderts bis zur ersten Abendmahlsfeier auf Ostern 1540 139 3.5.1.2 Die Konsolidierung des Luthertums (1540-1548) 154 3.5.1.3 Das katholische Intermezzo (1548-1559) 158 3.5.1.4 Die unangefochtene Position der lutherischen Lehre (1559-1562) 161 3.5.1.5 Das Eindringen und die Etablierung des Calvinismus (1562-1600) 163 3.5.1.6 Exkurs: Prediger in der Altstadt ohne feste Anbindung an die Pfarrkirche 172 3.5.2 Pastöre, Kapläne und Prediger an SSt. Nikolaus und Antonius / an der Vorstadtkirche 3.5.2.1 Vom Anfang des 16. Jahrhunderts bis zur ersten Abendmahlsfeier im Jahre 1543 173 3.5.2.2 Die Konsolidierung des Luthertums (1543-1548) 179 3.5.2.3 Das katholische Intermezzo (1548-1553) 180 3.5.2.4 Die unangefochtene Position der lutherischen Lehre (1553-1556) 182 3.5.2.5 Das Eindringen und die Etablierung des Calvinismus (1556-1600) 184 3.5.2.6 Exkurs: Kleriker und Prediger an der Kapelle des Melaten-Gasthauses vor Wesel 192 3.5.3 Altäre und Vikarien 193 3.5.4 Bruderschaften 202 3.5.5 Exkurs: Von der Entsakralisierung der Kunst zum Ikonoklasmus 209 3.5.6 Der Superintendent 219 3.5.7 Der „Krankentröster“ (visitator infirmorum) 221 3.6 Seelsorge und Kultus an den Pfarrkirchen 3.6.1 Gottesdienste 222 3.6.2 Sakramente 242 3.6.3 Weihehandlungen 255 3.6.4 Totengedenken 256 3.6.5 Prozessionen 3.6.5.1 Prozessionen in der Altstadtpfarre 266 3.6.5.2 Die Wallfahrt zum hl. Antonius auf der Mathena 270 3.6.5.3 Prozessionen in den Bauerschaften 276 3.6.6 Exkurs: Religiöses Brauchtum 278 3.7 Geistliche Gemeinschaften 3.7.1 Die Prämonstratenserinnen von St. Maria zu Oberndorf 283 3.7.2 Die Franziskanerinnen vom Dritten Orden 285 3.7.3 Der Beginen-Konvent Mariengarden 286 3.7.4 Die Dominikaner 288 3.7.5 Die Johanniter 294 3.7.6 Die Augustiner-Eremiten 302 3.7.7 Die Fraterherren 311 3.7.8 Terminarier auswärtiger Mendikanten-Konvente 314 3.7.9 Die Kartäuser auf der Grav-Insel 318 3.8 Konfessionelle Gruppen

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